Archiv für die Kategorie „Die Bretziner Heide“

Irgendwo hatte ich es ja mal angedroht die Bretziner Heide zu einer Zeit zu besuchen wenn die Heide blüht, ein Vorgang welcher idealerweise im Sommer stattfindet. Zum Thema “Sommer” muss ich dieses Jahr wohl nichts mehr schreiben – schaut einfach aus dem Fenster. Einen einzigen zerstückelten halben Tag ließen mir Wetter- und Termingott… Aber immerhin inklusive einem Sonnenuntergang und einer Armee von Stechmückenviecher.
Dafür beginnt jetzt mein Jahresurlaub. :D

Der Name “Schmetterling” kommt laut Wikipedia aus dem slawisch-ostmitteldeutschen und soll sowas wie “Rahm” oder “Schmand” bedeuten – eine Anspielung auf die angebliche Vorliebe der Tiere für Milchprodukte. Ob es wirklich so ist kann ich nicht bestätigen, denn auf meiner Tour durch die Bretziner Heide hatte ich nicht einmal ein Käsebrot dabei, wurde aber trotzdem von diesen herrlichen Tierchen umschwärmt…

Anfang der 80er Jahre besuchte ich zum ersten Mal die Bretziner Heide.
Damals war ich Schüler der dritten oder vierten Klasse im nahegelegenen Örtchen Zahrensdorf und es war Wandertag.

Wanderziel war ein paar Kilometer entfernt liegendes Dreihäuserkaff namens Bretzin, welches sinnigerweise auch der Namensgeber der dortigen Heide ist.

Die Bretziner Heide.

Wenn man es genau nimmt ist ein Ausflug in die Heide gleich doppelt lohnenswert.
Auf der einen Seite haben wir da eine klassische Heidelandschaft mit der heidetypischen Flora wie Ginster, Birken, Eichen, Flechten, Moose und der seltenen Zwergstrauchheide.
Wir haben hier allerlei Getier welches keucht und fleucht wie Fuchs und Hase, die sich hier ebenso Gute Nacht sagen wie Zauneidechsen und Heidelerche.

Auf der anderen Seite befinden sich auf dem ca. 32 Hektar großen Gebiet 13 Hügelgräber aus der guten alten Bronzezeit als die Welt noch in Ordnung war. mehr…